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Ringen mit dem Zweifel: Eurogruppe setzt Griechenland-Gespräche fort

Die Finanzminister der Eurogruppe sind in Brüssel wieder zusammentreten um die abgebrochenen Beratungen zu den jüngsten griechischen

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Ringen mit dem Zweifel: Eurogruppe setzt Griechenland-Gespräche fort

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Die Finanzminister der Eurogruppe sind in Brüssel wieder zusammengetreten um die abgebrochenen Beratungen zu den jüngsten griechischen Reformvorschlägen fortzusetzen.

Meinung

Die Diskussionen waren recht kompliziert, also hoffen wir heute auf Fortschritte

Die Gespräche waren gestern wegen der Zweifel mehrerer Länder, darunter Finnland, Malta, Slowenien und Deutschland, zur Glaubwürdigkeit der Vorschläge steckengeblieben.

“Wie sie gesehen haben, waren die Diskussionen recht kompliziert, also hoffen wir heute auf Fortschritte”, so Valdis Dombrovskis, einer der Vizepräsidenten der Europäischen Kommission. “Ich halte es aber für relativ unwahrscheinlich, dass die Europäische Kommission ein Mandat bekommt, formale Verhandlungen über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland zu beginnen.”

Dieses Mandat müssten die Staats- und Regierungschefs der Euroländer geben, die heute Nachmittag um 16 Uhr – dann mit den Empfehlungen ihrer Finanzminister in der Tasche – zusammentreten.

Der abendliche EU-Gipfel hingegen ist nun abgesagt, wohl auch, weil die Verhandlungen der Euroländer sehr lange dauern könnten.

Unterm Strich wollen vor allem die kritischen Geldgeber derzeit von Griechenland weitere Zusagen für Reformen, Liberalisierungen, Privatisierungen und Kürzungen bei den Verteidigungsausgaben, heißt es in Brüssel.

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