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Impfungen gegen Ebola: Feldstudie in Oxford gestartet

Unter Federführung der Universität Oxford und zwei Pharmakonzernen hat in Großbritannien, Frankreich und Senegal eine von zwei als bedeutend

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Impfungen gegen Ebola: Feldstudie in Oxford gestartet

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Unter Federführung der Universität Oxford und zwei Pharmakonzernen hat in Großbritannien, Frankreich und Senegal eine von zwei als bedeutend eingestuften Ebola-Feldstudien mit Impfungen von Freiwilligen begonnen.

Meinung

Ich betrachte meine Teílnahme als Privileg

Im Vordergrund des “EBOVAC 2”-Projekts stehen zunächst die Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffs.

Colin Pricket ließ sich in Oxford impfen:

“Ich finde es schön, etwas zum Wohlergehen anderer Menschen beizutragen. Wenn dieser Impfstoff entwickelt ist, wird er viele Menschenleben retten. Ich betrachte meine Teílnahme als Privileg.”

Die Zeit drängt, denn das Ebola-Trauma ist in Afrika wieder gegenwärtig.

Am 9. Mai hatten die Vereinten Nationen Liberia als Ebola-frei erklärt.

42 Tage lang war in dem Land keine Neuinfektion registriert worden.

Doch sieben Wochen später starb ein infizierter Junge an der Seuche.

In dieser Woche stieg die Zahl der Ebola-Fälle in Liberia auf sieben.

Anfang Juli verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation in ganz Westafrika 30 bestätigte Neuinfektionen.

Insgesamt hat das Virus in Westafrika in den vergangenen 18 Monaten über 11.200 Menschenleben gefordert.

Am schlimmsten betroffen war Liberia mit 4.800 Opfern.

Die aktuellen Ebola-Zahlen in Westafrika im Überblick