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Obama beendet Kenia-Besuch

Am letzten Tag seines Besuches in Kenia, hat US-Präsident Barack noch einmal betont, dass das Land alles erreichen könne. Von seiner Halbschwester

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Am letzten Tag seines Besuches in Kenia, hat US-Präsident Barack noch einmal betont, dass das Land alles erreichen könne.
Von seiner Halbschwester Auma Obama auf dem Podium herzlich empfangen, erklärte er vor etwa 5000 Zuschauern, dass Amerika die Kenianer im Kampf gegen den islamistischen Terror unterstützen wolle und sagte: “Terrorismus will Chaos säen. Man muss ihm mit aller Macht begegnen. Aber ebenso machtvoll müssen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte gewahrt werden. Friedlichen, gesetzestreuen Menschen muss Fairness und Gleichberechtigung gewährt werden.”
Zuvor hatte Obama in einer Pressekonferenz kein Blatt vor den Mund genommen und offen Kritik an der Diskrimierung von Homosexuellen und der mangelnden Gleichberechtigung in Kenia geübt.
Damit konnte er bei Uhuru Keniyatta keine Sympathien wecken. Der kenianische Präsident konterte, Schwulenrechte seien in seinem Land kein Thema. Die Menschen akzeptierten keine Homosexualität. Sex zwischen gleichgeschlechtlichen wird in Kenia mit is zu 14 Jahren gefängnis bestraft. “So ist das, wenn man demokratisch ist. Uhuru befolgt den Wunsch der Kenianer und Obama den der Amerikaner, sagt ein Passant in Nairobi. “Das sind zwei unterschiedliche Kulturen. Es ist ein kulturelles Problem und hat nichts mit Gesetzen zu tun.”
Obwohl Obama, dessen Vater Kenianer war, jubelnd in Kenia empfangen wurde, hätten viele sich gewünscht, dass er der nicht erst zum Ende seiner zweiten Amtszeit gekommen wäre.