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Wenig Jazz, viel Groove am Schwarzen Meer

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Wenig Jazz, viel Groove am Schwarzen Meer

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Das Black Sea Jazz Festival lockte mit bekannten Soul-, R&B- und Rap-Künstlern

Die Schwarzmeerküste in Georgien war Spielort des neunten Black Sea Jazz Festivals.

Meinung

Sie haben bekommen, wofür sie bezahlt haben.

Gespielt wurde weit mehr als reiner Jazz, vieles sollte einfach nur Spaß machen. Zum Beispiel der Funk von George Clinton, der am Schwarzmeer seinen 74. Geburtstag feierte.

Auch dabei: Die amerikanische R&B-Künstlerin Liv Warfield, die ihre Karriere als Background-Sängerin von Prince begonnen hatte und die auch hier das Blasorchester von Prince dabei hatte.

Am Dritten Tag: die “Queen of White Soul”, Lisa Stansfield. Vor 30 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag, heute ist die Britin als Sängerin, Filmmusikerin und Schauspielerin erfolgreich.

Ein ganz Bekannter schaute auch vorbei: Snoop Dogg. Für ihn war es der erste Auftritt in Georgien. Der Rapper gab sich betont entspannt, nachdem er erst vor ein paar Tagen (wieder einmal) wegen Drogenmissbrauchs auffällig geworden war.

“Ich glaube, das Publikum hatte Spaß. Sie haben bekommen, wofür sie bezahlt haben, und ich denke, ich habe ihnen das gegeben, was sie wollten: ein paar gute Songs und Interaktion mit den Zuschauern und dass ich alles gebe. Es war das erste Mal, dass wir uns live begegnet sind und für mich war es großartig, in dieses schöne Land zu kommen und für die Menschen zu spielen, die mich schon seit vielen Jahren unterstützen. Ich werde wiederkommen.”

Was Jazz ist, ist also wirklich weit gefasst am Black Sea Jazz Festival. Aber Hauptsache, es groovt. Und darum geht es doch, auch und vor allem beim Jazz.