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Türkei: Erneut tödliche Unruhen im Südosten

Mehr als zwei Wochen nach dem Tod eines Soldaten bei Gefechten mit der IS-Miliz hat der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu einen Grenzposten

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Türkei: Erneut tödliche Unruhen im Südosten

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Mehr als zwei Wochen nach dem Tod eines Soldaten bei Gefechten mit der IS-Miliz hat der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu einen Grenzposten des Militärs in der betreffenden Provinz Kilis besucht. Die Türkei hatte angegeben, eine Sicherheitszone im nahegelegenen syrischen Grenzgebiet errichten zu wollen. Ankara war vor etwa zwei Wochen in den von den USA angeführten Kampf gegen IS-Aktivisten in Syrien eingestiegen – und begann auch mit dem Angriff auf kurdische Ziele im Nordirak.

Seit dem kam es vermehrt zu tödlichen Anschlägen und Unruhen. Am Samstag gab es in der zweiten Nacht in Folge in Cizre in der Nähe der syrischen Grenze Ausschreitungen zwischen Anhängern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Polizei. Am Freitag wurde laut türkischen Angaben ein Polizist bei einem Raketenangriff auf ein gepanzertes Fahrzeug getötet. Bei weiteren Zusammenstößen zwischen im Südosten des Landes starb ebenfalls ein Angehöriger der Sicherheitskräfte.