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"Tiefe Reue": Japan erinnert an Kriegsende vor siebzig Jahren

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Von Euronews
"Tiefe Reue": Japan erinnert an Kriegsende vor siebzig Jahren

<p>In Japan ist an Kriegsende und Kapitulation vor siebzig Jahren erinnert worden.</p> <p>An der zentralen Gedenkkundgebung nahm Kaiser Akihito teil.</p> <p>Dort <a href="http://www.japantimes.co.jp/news/2015/08/15/national/emperor-voices-deep-remorse-war-70th-anniversary-surrender-diet-trio-visit-yasukuni/">sprach er – zum ersten Mal bei einer Veranstaltung zum Kriegsende – von tiefer Reue</a> über die damaligen Ereignisse.</p> <p>Japans Regierungschef <a href="http://japan.kantei.go.jp/97_abe/statement/201508/0814statement.html">hatte am Vortag Entschuldigungen seiner Vorgänger bekräftigt</a>, selbst aber keine hinzugefügt.</p> <p>Von einem Besuch der Erinnerungsstätte Yasukuni-Schrein sah Shinzo Abe in diesem Jahr ab; zuletzt war er dort Ende 2013.</p> <p><a href="http://www.yasukuni.or.jp/english/about/index.html;">In dem Heiligtum wird der Kriegstoten gedacht</a> dazu zählen aber auch Kriegsverbrecher aus dem Zweiten Weltkrieg.</p> <p>Einstige Kriegsgegner wie China oder Korea sehen daher jeden hohen Besuch dort als Provokation.</p> <p>Abe ließ dem Schrein aber eine Opfergabe zukommen; an seiner Stelle war ein enger Berater dort.</p> <p>Dieser betonte aber, er habe Abe nicht in dessen Eigenschaft als Regierungschef vertreten, sondern als Parteivorsitzender.</p>