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Auftakt zur Leichtathletik-WM: 1. Gold für Deutschland und historische Läufe

Mo Farah hat bereits am ersten Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Peking Geschichte geschrieben. Der britische Doppel-Olympiasieger

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Auftakt zur Leichtathletik-WM: 1. Gold für Deutschland und historische Läufe

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Mo Farah hat bereits am ersten Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Peking Geschichte geschrieben.

Der britische Doppel-Olympiasieger verteidigte sein WM-Gold über 10.000 Meter vor den Kenianern Geoffrey Kipsang Kamworor und Paul Tanui.

Farah ist damit der erste Läufer, der sechs große Langstrecken-Titel nacheinander gewonnen hat.

Farah widmete den Sieg seinem noch nicht geborenen Kind

Ähnlich in der Erfolgsspur lief Ghirmay Ghebreselassie aus Eritrea über die Marathon-Distanz. Der 19-Jährige ist nach zwei Stunden, 12 Minuten und 27 Sekunden jüngster Marathon-Weltmeister aller Zeiten.

Yemane Tsegay aus Äthiopien wurde 40 Sekunden zurück Zweiter vor Solomon Mutai aus Uganda.

Beobachter einig: Erstes Gold dieser WM in Peking war verdient

Die Krone im Kugelstoßen setzte sich Christina Schwanitz aus Deutschland auf. Mit ihrer Weite von 20,37 Meter stach die 29-Jährige aus Sachsen die Chinesin Gong Lijao um sieben Zentimeter aus.

Bronze ging an Michelle Carter aus den USA.

Im Finale über 100 Meter kommt es am Sonntag zum erwarteten Showdown zwischen den Superstars Usain Bolt und Justin Gatlin.

Schon lange war die Spannung vor einem 100-Meter-Finale nicht mehr so groß.

Kann Bolt am Sonntag in Peking noch eine Schippe drauflegen? Für Gold ware es wohl nötig nach den Vorlauf-Resultaten

Titelverteidiger Bolt hat sechs von sieben Duellen gewonnen, Gatlin war aber im Vorlauf von Peking schneller unterwegs.

Titel und Rekorde sprechen für den zuletzt häufig angeschlagenen Bolt, die Ergebnisse der vergangenen Monate aber klar für Gatlin.