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Jemens Präsident: "Iranischer Einfluss reicht nach Irak, Syrien und Libanon"

Der ins Exil nach Saudi-Arabien geflohene jemenitische Präsident Abu-Rabbu Mansur Hadi hat bei einem Besuch im Sudan vor einer Expansion des Iran

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Jemens Präsident: "Iranischer Einfluss reicht nach Irak, Syrien und Libanon"

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Der ins Exil nach Saudi-Arabien geflohene jemenitische Präsident Abu-Rabbu Mansur Hadi hat bei einem Besuch im Sudan vor einer Expansion des Iran gewarnt.

Sudan ist ein Mitglied der saudisch geführten Militärkoalition, die im Jemen die mutmaßlich von Teheran unterstützten Huthi-Rebellen bekämpft.

Abu-Rabbu Mansur Hadi erklärte in der Hauptstadt Khartoum:

“Der iranische Einfluss reicht jetzt in den Irak, nach Syrien und in den Libanon. Beim Einmarsch in Jemens Hauptstadt Sanaa erklärten die Huthi-Rebellen, dass sie jetzt vier Hauptstädte in der arabischen Welt kontrollieren.”

Bei einem Luftangriff der saudisch geführten Koalition in der nördlichen Provinz Hajjah sind in einer Abfüllanlage laut eines englischen Agenturberichts mindestens drei Dutzend Arbeiter getötet worden.

In den vergangenen Monaten verzeichneten die schiitischen Huthis nach Kämpfen mit regierungstreuen Truppen Geländeverluste im Süden des Jemen. Sie kontrollieren aber immer noch weite Teile im Norden.

Iran hat mittlerweile zwei Kriegsschiffe in die Nähe der Hafenstadt Aden verlegt.

Nach Angaben eines Marinesprechers sollen der Zerstörer “Albors” und das Versorgungsschiff “Bushehr” iranische Schiffe im Golf von Aden vor Piraten schützen.