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Weiteres Nachbeben in Chile - Impfkampagne für Helfer

In Chile hat am Montag ein weiteres Nachbeben die Erde erzittern lassen. Es erreichte die Stärke 6,5 auf der Richterskala und richtete nur kleinere

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In Chile hat am Montag ein weiteres Nachbeben die Erde erzittern lassen. Es erreichte die Stärke 6,5 auf der Richterskala und richtete nur kleinere Schäden an.

Das Epizentrum erneut vor der Küste bei Coquimbo. Bei dem schweren Beben der Stärke 8,4 am vergangenen Mittwoch, dem mehrere Tsunamis folgten, starben 13 Menschen. Rund eine Million Menschen waren nach dem Beben rasch von der Küste evakuiert worden.

Die Regierung versprach Finanzhilfen für Betroffene: “Wir wissen, dass es nichts gibt, dass alle Verluste dieser Naturkatastrophe wieder gut machen kann”, so Präsidentin Michelle Bachelet im Fernsehen. “Aber wir wollen, dass die Menschen wissen, dass die Regierung sie nicht allein lassen und ihnen die nötige Unterstützung zukommen lassen wird, damit sie zu ihrem normalen Leben zurückkehren können.”

Bislang gab es über 300 Nachbeben. Am Sonntag begannen medizinische Helfer nun mit einer breitangelegten Impfkampagne. Menschen, die bei den Aufräumarbeiten beteiligt sind, werden gegen Hepatitis und Tetanus immunisiert.