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"Mademoiselle Privé" zeigt Chanels Schätze

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"Mademoiselle Privé" zeigt Chanels Schätze

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Zur Chanel-Geschichte gehört er selbstverständlich dazu und durfte bei der Eröffnung der Ausstellung über das französische Luxuslabel nicht fehlen

Zur Chanel-Geschichte gehört er selbstverständlich dazu und durfte bei der Eröffnung der Ausstellung über das französische Luxuslabel nicht fehlen: Meisterschneider Karl Lagerfeld. Für Mademoiselle Privé in der Londoner Saatchi Gallery wurde eigens der legendäre Schmuck “Bijoux de Diamants” von 1932 neu herausgebracht. Lagerfeld sorgte für die passende Kollektion.

Karl Lagerfeld: “Normalerweise kümmere ich mich nicht um Chanel Schmuck, aber man bat mich, etwas Besonderes für die Sonderausgabe zu machen, also habe ich ein paar Freunde und Bekannte zusammengetrommelt und für jedes Model ein spezielles Kleid entworfen, passend zum Schmuck, eine sehr persönliche Sache also.”

Die edlen Klunker waren unter anderem auf der jüngsten Haute Couture Schau in Paris zu sehen, Stars wie Vanessa Paradis, Rita Ora oder Julianne Moore trugen die Schmuckstücke.

Karl Lagerfeld lenkt seit 1983 die Geschicke Chanels, ist außerdem für das italienische Modehaus Fendi und sein eigenes Label tätig. Denkt er nicht manchmal an Ruhestand?

Karl Lagerfeld: “Behüte, ich stelle mir noch nicht mal selbst die Frage, ich gehöre noch nicht ausrangiert. Ich habe einen lebenslänglichen Vertrag. In meiner Familie gab es Hundertjährige, wir haben viel Zeit. Es ist ein großer Luxus, das zu tun, was man will unter den besten Umständen. Das ist einzigartig, ich kann mich glücklich schätzen.”

Die Ausstellung “Mademoiselle Privé” verknüpft die Arbeiten der Firmengründerin Coco Chanel mit denen von Karl Lagerfeld: Haute Couture, Schmuck und Parfums, noch bis zum 1. November in der Saatchi Gallery.