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Dorf in Deutschland: 100 Einwohner, 750 Flüchtlinge

In dem 102-Einwohner zählenden Dorf Sumte im deutschen Landkreis Lüneburg sollen künftig 750 Flüchtlinge untergebracht werden. Ursprünglich sollten

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Dorf in Deutschland: 100 Einwohner, 750 Flüchtlinge

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In dem 102-Einwohner zählenden Dorf Sumte im deutschen Landkreis Lüneburg sollen künftig 750 Flüchtlinge untergebracht werden. Ursprünglich sollten es 1000 sein. Darüber war sogar das Ausland erstaunt. Große internationale Zeitungen wie die Washington Post und die New York Times berichteten. Weil es in Sumte keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, ist ein kleiner Laden auf dem Gelände der ursprünglich als Bürodorf angelegten Einrichtung aufgebaut worden. Shuttle-Busse sollen von dort auch Orte im Umland ansteuern.

Ein paar Migranten aus der Umgegend sind zum Helfen hergekommen. Mohamed meint: “Ich will hier mit anpacken. Ich will mir hier schließlich ein neues Leben aufbauen. Ich will nicht herumsitzen und warten. Ich will helfen und ich sah, wie soviele Menschen halfen und auch mir hat man geholfen. Mein Beitrag ist klein, aber ich muss das machen.” Zunächst waren erhebliche Bedenken laut geworden. Die Belastung sei völlig unverhältnismäßig, hatte der Ortsvorsteher gesagt. Nun meinte er aber, es heiße konstruktiv mit der Herausforderung umzugehen.