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Deutscher Bildhauer Jörg Plickat gewinnt australischen Skulpturenpreis

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Deutscher Bildhauer Jörg Plickat gewinnt australischen Skulpturenpreis

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Kunst, für jederman zugänglich, präsentiert die australische Freiluftausstellung Sculpture by the Sea. Und zwar bei Wind und Wetter, wie der

Kunst, für jederman zugänglich, präsentiert die australische Freiluftausstellung Sculpture by the Sea. Und zwar bei Wind und Wetter, wie der diesjährige Gewinner des mit 40 Tausend Euro dotierten Hauptpreises Jörg Plickat bei der Preisübergabe scherzend bestätigte. “Genauso müssen sich Freiluftskulpturen anfühlen! Es ist wie eine Erdkugel, ein Planet, der in politische, ethnische und wirtschaftliche Fragmente zerlegt wurde.”

Der Künstler aus Schleswig-Holstein zählt zu den wichtigsten deutschen Bildhauern und genießt internationale Anerkennung. “Gespaltener Planet” heißt seine großformatige Stahlarbeit. Sie ist in der Freiluftgalerie von Bondi Beach in guter Gesellschaft.

Rund einhundert Künstler nehmen an der diesejährigen 19. Ausgabe der Skultpturenschau teil. Die Installation der überdimensionalen und zum Teil komplizierten Strukturen verlange eine anspruchsvolle Logistik, erläutert der Direktor der Schau, David Handley: “Das Material, die Transportmaschinen, die Frachtcontainer, die Installation, all das muss organisiert werden. Die meisten Skulpturen, die im Boden verankert werden müssen, verlangen nicht nur künstlerische, sondern auch bautechnische Überlegungen.”

Viele unterschiedliche Herangehensweisen sind vertreten. Die Kalifornierin Marina DeBris recycelt Müll, um auf die Verschmutzung der Meere hinzuweisen, erklärt sie am Beispiel eines Modells namens ‘City to Surf’. “Es besteht aus Abfällen aus der Region, die von Bondi Beach, Tamarama oder Bronte Beach stammen. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was dort herumliegt. Ich sammle nur das, was ich tatsächlich benutze.”

Kunst vor spektakulärer Naturkulisse, 500 Tausend Besucher werden erwartet.