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Frankreich fliegt neue Luftangriffe auf IS-Ziele in Syrien

Vier Tage nach den tödlichen Terrorangriffen von Paris hat die französische Luftwaffe erneut die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien

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Vier Tage nach den tödlichen Terrorangriffen von Paris hat die französische Luftwaffe erneut die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen.

Die Bombardierungen richteten sich nach Militärangaben gegen eine mutmaßliche Kommandozentrale und ein Ausbildungszentrum in der IS-Hochburg Al-Rakka. Bereits am Sonntagabend hatten französische Kampfflugzeuge Al-Rakka angegriffen.

Mirage- und Rafale-Kampfjets waren an dem Einsatz beteiligt

Frankreichs Luftwaffe fliegt bereits seit September 2014 als Teil einer US-geführten Koalition Angriffe gegen IS-Stellungen im Irak.

Der französische Präsident François Hollande forderte eine “geeinte Koalition gegen den Terrorismus” und bezeichnete Syrien als die “größte Terrorfabrik der Welt”.

Dort, so Hollande, seien die Anschläge vom Freitag geplant worden:

“All jene, die tatsächlich gegen diese terroristische Armee kämpfen wollen, müssen zusammenkommen im Rahmen einer großen und geeinten Koalition. In diesem Geiste werde ich in den kommenden Tagen Präsident Obama und Präsident Putin treffen, um unsere Kräfte zu vereinigen und ein Ergebnis zu erreichen, das momentan noch in zu weiter Ferne liegt”.

Zunächst wird Hollande heute US-Außenminister John Kerry empfangen, der gestern abend die amerikanische Botschaft in Paris besuchte.

Dabei sicherte er Frankreich nochmals die Solidarität der USA im Kampf gegen den Terror zu.

Das US-Verteidigungsministerium lehnte es gestern abend ab, sich beim Kampf gegen den IS mit Russland abzustimmen.