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Flüchtlingsdebatte in USA: "Dies könnte das größte Trojanische Pferd aller Zeiten sein"

In den USA ist nach der Terrorserie von Paris eine Debatte über die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien entbrannt. Eine Mehrheit der

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Flüchtlingsdebatte in USA: "Dies könnte das größte Trojanische Pferd aller Zeiten sein"

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In den USA ist nach der Terrorserie von Paris eine Debatte über die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien entbrannt. Eine Mehrheit der Gouverneure (31 von 50) – fast durchweg Republikaner – drohte damit, Schutzsuchende aus Syrien abzuweisen. Auch mehrere republikanische Präsidentschaftsanwärter wie Donald Trump argumentieren, unter den Flüchtlingen könnten sich Terroristen befinden:

Meinung

Wow, das sind alles Männer...

“Dies könnte das größte Trojanische Pferd aller Zeiten sein, schauen Sie sich die Migration genau an. Jetzt sollen Frauen und KInder eingeschleust werden. Aber Sie und ich gucken uns das genau an. Ich bin der erste, der das anspricht. Vor drei Wochen dachte ich: Was für eine Schande! Dann merkte ich: Wow, das sind alles Männer….Und schauen Sie sich an, was fünf oder sechs Menschen in Paris angerichtet haben. Wir müssen klug werden.”

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama will 10.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es gibt auch Zuspruch, etwa vom Gouverneur Colorados, John Hickenlooper:

“Die Mehrheit der syrischen Flüchtlinge sind Frauen, Kinder und ältere Menschen. Es wurde bereits hervorgehoben, dass viele dieser Familien die Angehörigen von Menschen sind, die amerikanische Werte vorgelebt haben. Sie haben sich anderen Gruppen in Syrien entgegengestellt. Damit wurden sie zu unseren Verbündeten.”

Ein Gesetzentwurf der Republikaner sieht vor, dass alle Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak strengsten Kontrollen unterzogen werden müssten, bevor sie in die USA einreisen dürften. Er könnte im Laufe des Tages im Abgeordnetenhaus zur Abstimmung vorgelegt werden.