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Der durchschnittliche Europäer ist 42 Jahre alt und verheiratet


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Der durchschnittliche Europäer ist 42 Jahre alt und verheiratet

Wie ist der durchschnittliche Europäer? Dieser Frage ist die Studie Menschen in der EU nachgegangen. Brüssel zufolge ist dabei eine sehr auskunftsreiche Momentaufnahme herausgekommen.

Alter: 42,2 Jahre

Die europäische Bevölkerung altert nach der japanischen am schnellsten. 2014 war der durchschnittliche Europäer 42,2 Jahre alt, sechs Jahre älter als noch vor zwei Jahrzehnten.

Irland hat mit 36 Jahren das jüngste Medianalter, Deutschland mit 45,6 das älteste. Litauen ist am schnellsten gealtert. Sein Medianalter ist zwischen 1994 und 2014 um 8,9 Jahre angestiegen. Das schwedische Medianalter ist allerdings im gleichen Zeitraum nur um 2,5 Jahre angestiegen.



Familienstatus: Verheiratet

Fast drei Viertel aller Familien in der EU sind Ehepaare. Laut den Daten der Volkszählung von 2011 bestanden mehr als 7 von 10 Familien (71,4%) in der EU aus Ehepaaren mit oder ohne Kinder.

In Zypern setzen sich mit 83,9 Prozent die meisten Familien aus Ehepaaren zusammen, in Estland werden mit 52,5 Prozent nur rund die Hälfte der Familien aus Ehepaaren gebildet.

71.4 Prozent der Familien in der EU sind Ehepaare, 16 Prozent sind Alleinerziehende und 12,6 Prozent aus eheähnlichen Paaren. Die meisten Alleinerziehenden gibt es mit 33,4 Prozent in Lettland.

2001 handelte es sich nach Angaben von Eurostat bei neun Prozent der Familien mit Kindern um Alleinerziehende.



Haushaltsgröße: 2,4 Personen

In einem europäischen Haushalt leben im Durchschnitt 2,4 Personen. Daran hat sich seit 2005 nichts geändert. Die meisten Einpersonenhaushalte gibt es in den drei nordischen Mitgliedstaaten – Dänemark (45,0%), Finnland (40,8%) und Schweden (39,9%) – sowie in Deutschland (40,5%).

Wohnbau zwischen 1946-1980

In der EU wurden mehr als vier von zehn Wohnhäusern zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 1980 gebaut. In Rumänien stammen knapp 60 Prozent der Wohngebäude aus dieser Zeit in Irland hingegen nur 22,9 Prozent. Das hängt unter Umständen damit zusammen, dass in Irland ein Fünftel der Wohnhäuser im 21. Jahrhundert gebaut wurden.

Großbritannien hat mit 37,8 Prozent den größten Anteil an Häusern, die vor 1946 gebaut worden.



Hausbesitzer

Eurostat zufolge wurden 70 Prozent der Haushalte vom Eigentümer bewohnt, und 30 Prozent von Mietern. Mehr als 90 Prozent der Haushalte in Rumänien, Litauen und der Slowakei werden vom Eigentümer bewohnt. In Deutschland gibt es hingegen mit 47,4 Prozent den höchsten Anteil an Mietwohnungen.

Leben in der Stadt

41,6 Prozent der Europäer leben in Großstädten, 31 Prozent in Städten und Vororten und 27,5 Prozent auf dem Land. In Malta leben rund 89 Prozent der Menschen in Städten, in Luxemburg hingegen nur 14,5 Prozent. Der Grad an Urbanisierung ist in der EU zurückgegangen. 2007 lebten 48,5 Prozent der Europäer in Städten, 2014 waren es 41,6 Prozent.



Behördenangestellter

Eurostat zufolge arbeiten 25 Prozent der aktiven Bevölkerung für eine Behörde. Das geht aus einer Studie aus dem Jahr 2011 hervor.

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