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München: Gibt es die Verdächtigen wirklich?

Nach dem Münchner Terroralarm vom Silvesterabend sind fünf bis sieben Verdächtige aus Syrien und Irak im Visier der Ermittlungsbehörden. Münchens

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München: Gibt es die Verdächtigen wirklich?

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Nach dem Münchner Terroralarm vom Silvesterabend sind fünf bis sieben Verdächtige aus Syrien und Irak im Visier der Ermittlungsbehörden.

Meinung

Auch die Sicherheitsbehörden benötigen Unterstützung

Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä schränkte ein, man wisse bislang noch nicht, ob es die Personen auch wirklich gebe. Von etwa der Hälfte der erwähnten Verdächtigen seien der Polizei Personalien übermittelt worden.

Die Sperrungen des Hauptbahnhofs und des Bahnhofs Pasing wurden am Neujahrsmorgen aufgehoben.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière erklärte danach:

“ich kann auch in der Zukunft Terrorattacken in Deutschland nicht ausschließen. Wir tun aber alles, damit dies nicht passiert. Aber auch die Sicherheitsbehörden benötigen Unterstützung bei ihren schwierigen Aufgaben und der Abwägung von Gefahren und bei der Frage, wie ernst Bedrohungen zu nehmen sind. Wir sollten uns nie an Terror gewöhnen.”

Nach Warnungen ausländischer Geheimdienste hatten schwer bewaffnete Einsatzkräfte den Hauptbahnhof sowie den Pasinger Bahnhof evakuiert.

Es bestand laut Behörden der konkrete Verdacht, dass Anhänger der Terrormiliz ISIL gegen Mitternacht mehrfache Anschläge wie in Paris verüben wollten.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gab am Freitagnachmittag Entwarnung. Es bestehe keine ganz konkrete Anschlagsgefahr mehr.