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Rechtsextreme Angriffe in Leipzig und Potsdam

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Von Euronews
Rechtsextreme Angriffe in Leipzig und Potsdam

<p>Am Jahrestag der Gründung der islamfeindlichen Legida-Bewegung ist es in Leipzig zu Ausschreitungen gekommen. Am Rande einer <a href="http://de.euronews.com/2016/01/12/anhaenger-und-gegner-legidas-gehen-in-leipzig-auf-die-strasse/">Kundgebung gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel am Montagabend</a> zogen etwa 250 Rechtsextremisten und Hooligans randalierend durch den Stadtteil Connewitz, der für seine linksautonome Szene bekannt ist. Dort zündeten sie Pyrotechnik, zerschlugen Fensterscheiben von Geschäften und setzten Autos in Brand. </p> <p>Die Polizei registrierte Dutzende Straftaten und nahm von mehr als 200 Verdächtigen die Personalien auf. Insgesamt waren in Leipzig rund 2000 Beamte im Einsatz. Einer Reporterin des <span class="caps">MDR</span> wurde ins Gesicht geschlagen.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">“Dann wurde es eklig.” Die bei <a href="https://twitter.com/hashtag/Pegida?src=hash">#Pegida</a> attackierte <span class="caps">MDR</span>-Reporterin berichtet: <a href="https://t.co/xRQj2FF3tw">https://t.co/xRQj2FF3tw</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/le1101?src=hash">#le1101</a> <a href="https://t.co/1b6aQkdmat">https://t.co/1b6aQkdmat</a></p>— Matthias Meisner (@MatthiasMeisner) <a href="https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/686910825022500864">12. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Die taz spricht von einer sich radikalisierenden Szene.</p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Neonazis feiern Randale von <a href="https://twitter.com/hashtag/Leipzig?src=hash">#Leipzig</a>. Ausschreitungen sind ein weiterer Schritt einer sich radikalisierenden Szene. <a href="https://t.co/t6R4LKOKgG">https://t.co/t6R4LKOKgG</a></p>— taz (@tazgezwitscher) <a href="https://twitter.com/tazgezwitscher/status/686902200623349760">12. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Ausnahmezustand: Panzer, Wasserwerfer, Gewalt gegen Polizei, Brandstiftung. Und alles ohne Migranten. Alles deutsch. <a href="https://twitter.com/hashtag/Connewitz?src=hash">#Connewitz</a> (Sachsen)</p>— Markus Feldenkirchen (@MFeldenkirchen) <a href="https://twitter.com/MFeldenkirchen/status/686647680773320704">11. Januar 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Auch in Potsdam kam es bei einer mit Pegida und Legida zusammenhängenden Kundgebung am Montagabend zu Gewalt. Hier gab es Übergriffe durch Gegendemonstranten, es flogen Steine und Flaschen. Die Polizei forderte zusätzliche Hundertschaften an, sieben Beamte wurden verletzt.</p> <p>An der eigentlichen Legida-Kundgebung in Leipzig nahmen laut Beobachtergruppen über 3000 Menschen teil, deutlich mehr, als in den Monaten zuvor. Parallel dazu veranstalteten etwa gleich viele Legida-Gegner eine Gegenveranstaltung. Sie fanden sich zu einer Lichterkette zusammen, gegen Fremdenfeindlichkeit, Pauschalverurteilung und Nationalismus.</p>