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Putin soll "wahrscheinlich" Mord an Litwinenko gebilligt haben: Briten bestellen russischen Botschafter ein

Nach dem brisanten Untersuchungsbericht zum Fall Litwinenko hat die britische Regierung den russischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt

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Putin soll "wahrscheinlich" Mord an Litwinenko gebilligt haben: Briten bestellen russischen Botschafter ein

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Nach dem brisanten Untersuchungsbericht zum Fall Litwinenko hat die britische Regierung den russischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Russlands Präsident Wladimir Putin soll “wahrscheinlich” die Vergiftung des Ex-Spions durch den russischen Geheimdienst in London gebilligt haben.

Meinung

Diese grobe Provokation der britischen Behörden trägt nur dazu bei, unsere bilateralen Beziehungen zu verletzen.

“Für uns ist es absolut inakzeptabel, dass der Bericht zu dem Schluss kommt, dass der russische Staat in irgendeiner Weise an dem Tod von Alexander Litwinenko auf britischem Boden beteiligt war. Diese grobe Provokation der britischen Behörden trägt nur dazu bei, unsere bilateralen Beziehungen zu verletzen”, so der russische Botschafter Alexander Yakovenko.

Außerdem verhängte die britische Regierung umgehend Sanktionen gegen die mutmaßlichen Mörder. Das Vermögen der Verdächtigen Dmitri Kowtun und Andrej Lugowoi in Großbritannien werde eingefroren, sagte Innenministerin Theresa May.

“Diese Untersuchung war nicht öffentlich. Alles was die britische Justiz und die Medien berichteten, dass es öffentliche Anhörungen gab, das ist gelogen”, sagte Lugowoi.

Russland hatte eine Beteiligung an dem Mord stets zurückgewiesen. Das russische Außenministerium nannte die Untersuchung “politisch motiviert, voreingenommen und undurchsichtig.”