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10.000 verschwundene Kinder: Werden junge Flüchtlinge in der Türkei ausgebeutet?

Zahlreiche Flüchtlinge geraten offenbar in die Hände von Kriminellen. Es gibt immer mehr Berichte von sexuellen Übergriffen, Menschenhandel und

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10.000 verschwundene Kinder: Werden junge Flüchtlinge in der Türkei ausgebeutet?

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Zahlreiche Flüchtlinge geraten offenbar in die Hände von Kriminellen. Es gibt immer mehr Berichte von sexuellen Übergriffen, Menschenhandel und Zwangsarbeit. Eine britische Menschenrechtsorganisation meldete nun, dass Flüchtlingskinder in eingen Textilfabriken in der Türkei beschäftigt wurden. Das Business & Human Rights Resource Centre mahnt, dass nur wenige Textilhersteller sich bewusst sein, dass syrische Flüchtlinge in ihren Fabriken beschäftigt würden.

Zwischen 250.000 und 400.000 syrische Flüchtlinge sollen illegal in der Türkei arbeiten. Ankara plant, Flüchtlingen schneller Arbeitsgenehmigungen zu geben.

Laut einem Bericht der Online-Seite Sputnik haben türkische Branchenverbände die Vorwürfe, wonach syrische Flüchtlingskinder in Fabriken in der Türkei arbeiten sollen, dementiert.

Am Sonntag gab die Polizeibehörde Europol eine Schätzung bekannt, wonach rund 10.000 minderjährige Flüchtlinge, die in Europa registriert wurden, verschwunden seien.

“Das ist die Zahl von unbegleiteten Minderjährigen, von denen wir nicht wissen, wo sie sind. Jemand nannte es “im System veloren gegangen” – ich denke das trifft es. Unsere Sorge ist, dass wir wissen, dass da draußen Menschen sind, die Minderjährige ausnutzen. Sie verschleppen sie und nutzen sie für ihre Zwecke. Darauf versuchen wir, darauf aufmerksam zu machen”, so Brian Donald von Europol.

Allein in Italien sollen so laut Europol 5.000 Minderjährige verschwunden sein, 1.000 in Schweden. Die OSZE warnte, es habe sich eine gesamte kriminelle Infrastruktur gebildet, die vom Migrantenstrom profitiere.

Nach Schätzung der Organisation Save the Children sind im vergangenen Jahr rund 26.000 unbegleitete Minderjährige in Europa angekommen.