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Flüchtlingskrise: Balkanländer wollen Registrierung und Ausweise vereinheitlichen

Die Polizeichefs mehrerer Balkan- und EU-Länder haben am Mittwoch gemeinsame Prozeduren für die Registrierung von Flüchtlingen beschlossen, die über

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Flüchtlingskrise: Balkanländer wollen Registrierung und Ausweise vereinheitlichen

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Die Polizeichefs mehrerer Balkan- und EU-Länder haben am Mittwoch gemeinsame Prozeduren für die Registrierung von Flüchtlingen beschlossen, die über die Balkanroute nach Europa reisen.

Mit dabei waren Vertreter der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien, sowie aus Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich. Unter anderem sollen die Registrierungsdokumente vereinheitlicht werden, die Flüchtlingen und Migranten ausgestellt werden. Die Informationen würden dann in eine Datenbank eingespeist und zügig weitergeleitet, so der mazedonische Polizeichef Goranco Sawkowski.

“Was wir brauchen, ist ein gemeinsamer Standard für die Dokumente, und wir haben uns darauf geeinigt, was genau in diesem Dokument stehen muss. Das Dokument muss aus den Ländern kommen, die diese Menschen aufnehmen”, sagte Sawkowski und meint damit unter anderem Deutschland und Österreich.

Nur wer dort hin will und aus einem Kriegsgebiet kommt, wird an der griechisch-mazedonischen Grenze durchgelassen, so handhaben es die dortigen Behörden seit Wochen. Im Januar reisten etwa 55.000 Flüchtlinge und Migranten durch das Land. Griechischen Zahlen von der Insel Lesbos zufolge machten sich zuletzt vermehrt Frauen mit Kindern auf den Weg Richtung Europa.