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Demonstranten in zahlreichen Städten fordern Schaffung sicherer Einreisemöglichkeiten für Flüchtlinge

Mazedonien hat am Samstag überraschend den Grenzübergang zu Griechenland geöffnet und 300 Flüchtlinge passieren lassen, darunter offenbar vor allem

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Demonstranten in zahlreichen Städten fordern Schaffung sicherer Einreisemöglichkeiten für Flüchtlinge

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Mazedonien hat am Samstag überraschend den Grenzübergang zu Griechenland geöffnet und 300 Flüchtlinge passieren lassen, darunter offenbar vor allem Personen, die ärztliche Behandlung benötigen.

Die Behörden der ehemaligen jugoslawischen Republik hatten die Grenze zuvor drei Tage lang geschlossen gehalten, nachdem andere Länder entlang der Balkanroute ihrerseits restriktive Maßnahmen angekündigt hatten. Eigentlich hatten die Länder gemeinsam angekündigt, pro Tag 580 Menschen durchzulassen.

Auf der griechischen Seite der Grenze bei Idomeni warten inzwischen rund 6000 Flüchtlinge und Migranten in einer Zeltstadt. Sie hoffen auf eine Weiterreise Richtung Norden.

Unterdessen gab es in zahlreichen europäischen Städten Solidaritäts-Kundgebungen für Flüchtlinge. Aktivisten hatten den Samstag zum Aktionstag ausgerufen.

In Brüssel, dem spanischen Sevilla, Palma de Mallorca, in Paris, Berlin, Frankfurt und vielen anderen Städten forderten Demonstranten die Schaffung sicherer Einreisewege für Menschen aus Krisenregionen, um Todesfälle wie auf der Ägäis zwischen der Türkei und Griechenland zu vermeiden.