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Griechenland: Ungebrochener Zustrom von Flüchtlingen nach Idomeni

Der Zustrom von Flüchtlingen in den nordgriechischen Grenzort Idomeni hat auch am Montag nicht abgenommen. Mehr als 13.000 Menschen sitzen derzeit

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Griechenland: Ungebrochener Zustrom von Flüchtlingen nach Idomeni

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Der Zustrom von Flüchtlingen in den nordgriechischen Grenzort Idomeni hat auch am Montag nicht abgenommen. Mehr als 13.000 Menschen sitzen derzeit nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR an dem Übergang nach Mazedonien fest.

Die Situation der Menschen ist dramatisch. Die Zelte bieten kaum Schutz vor den sehr niedrigen nächtlichen Temperaturen. Zudem gibt es kein warmes Wasser und nicht ausreichend warme Mahlzeiten. Den Hilfsorganisationen fehlen schlicht die Mittel, um allen Menschen zu helfen.

“Ich bin nicht vor dem Krieg in Syrien geflüchtet, um dann hier im Camp zu sterben – bei dem Regen, in der Kälte”, so ein junger Mann. “Wir schlafen auf dem Boden, es ist so erbärmlich. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Warum sind wir hier?”

Mazedonien lässt derzeit täglich maximal 250 Flüchtlinge einreisen. Am Samstag waren es sogar nur knapp 100.

“Ich bin müde, alles ist langweilig”, klagt ein kleines Mädchen. “Im Zelt ist nichts. Überall müssen wir anstehen. Wir stehen für alles an, für das Essen und um uns zu waschen.”

Viele Flüchtlinge fürchten, dass die Grenzschließung dauerhaft sein könnte. Sie warten nun auf eine endgültige Entscheidung der EU. Die anhaltende Ungewissheit sei unerträglich, erklären sie.

Der freiwillige Helfer Rober Astorgano erzählt: “Ich sehe so viele Kinder, die im Müll spielen. Also machen wir das hier, mit einem Stift und einem Stück Papier. Wir spielen mit ihnen, und das macht sie so glücklich. Es ist so schön, ein Lächeln auf ihren Gesichtern zu sehen.”

Der stellvertretende griechische Verteidigungsminister Dimitris Vitsas forderte nun, die Menschen müssten in Aufnahmelagern untergebracht werden. Griechische Medien interpretierten diese Aussage als Ankündigung einer bevorstehenden Evakuierungsaktion.