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Syrischer Flüchtling lebt Olympia-Traum

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wird eine Mannschaft aus Flüchtlingen an den Start gehen. IOC-Präsident Thomas Bach will damit eine

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Syrischer Flüchtling lebt Olympia-Traum

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Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wird eine Mannschaft aus Flüchtlingen an den Start gehen. IOC-Präsident Thomas Bach will damit eine Botschaft der Hoffnung senden.

Dazu gehört auch eine Schwimmerin aus Syrien, die in Deutschland Zuflucht gefunden hat. Nach ihrer Flucht aus Syrien hat Yusra Mardini in Berlin ein neues Zuhause gefunden. Bei den Wasserfreunden Spandau 04 trainiert die Schwimmerin und lebt ihren Traum von Olympia.

“Unser Haus wurde zerstört, wir hatten nichts mehr, also sind wir geflüchtet. Ich glaube, dass der größte Teil Europas die Flüchtlinge sehr gerne willkommen heißt.”

Die 18-Jährige ist eine Kandidatin für das IOC-Flüchtlings-Team, das in Rio startet. Mardini rechnet sich gute
Chancen über die 200 Meter Freistil aus. Aus einem Kreis von 43 Athleten, will das IOC bis Juni fünf bis zehn ausgesucht haben

“Meine Botschaft ist, dass niemand aufgrund von Problemen aufgeben sollte, weil er einen Unfall hatte oder etwas passiert ist. Ich denke, dass erst aus einer Niederlage ein Erfolg entsteht.”

Die Kriterien für einen Start im Flüchtlingsteam umfassen nicht nur die sportliche Qualifikation. Neben dem offiziellen Status als Flüchtling fließt auch der persönliche Hintergrund der Person mit ein.