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Valls: Europa hat die "Augen vor der Zunahme von Extremismus verschlossen"

Frankreichs Premier Manuel Valls hat Europa vorgeworfen, die Terrorismusgefahr unterschätzt zu haben. Im Laufe des Tages ist ein Treffen zwischen

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Valls: Europa hat die "Augen vor der Zunahme von Extremismus verschlossen"

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Frankreichs Premier Manuel Valls hat Europa vorgeworfen, die Terrorismusgefahr unterschätzt zu haben. Im Laufe des Tages ist ein Treffen zwischen Valls und dem belgischen Regierungschef Charles Michel geplant.

Der Verdacht auf eine Verbindung zwischen den Anschlägen von Paris und Brüssel erhärtet sich.

In einem Interview mit dem Radiosender Europe 1 sagte Valls: “Wir haben unsere Augen verschlossen – in ganz Europa und auch Frankreich – vor der Zunahme extremistischer Ansichten, vor dem Salafismus, vor Stadtvierteln in denen ein Teil der Jugendlichen mit einer Kombination aus Drogenhandel und Islamismus verdorben wurden.”

Europa befinde sich derzeit im Kriegszustand, so Valls.

“Es ist ein anderer Krieg weil uns dieser Terrorismus, der des Islamischen Staats, zerstören will. Er will Frauen und Männer vernichten, wir haben es gesehen, er will zerstören, wofür wir stehen, unseren Lebensstil. Die Attacken in Paris und Brüssel sind ein anonymer Angriff auf uns, auf Menschen die draußen in den Cafés sitzen, die das Flugzeug oder die Metro nehmen.”

Valls forderte mehr europäische Zusammenarbeit gegen Terrorismus. Allerdings sei ein Nullrisiko unmöglich.

Die belgische Regierung rief am Dienstag eine dreitägige Staatstrauer aus. Auch in Paris stehen die Fahnen auf Halbmast.