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Panama-Papiere: Britische Finanzaufsicht will Daten von Banken und Recherchepool

Die Finanzaufsicht (Financial Conduct Authority) des Londoner Finanzdistrikts “City of London” hat Banken und Finanzunternehmen aufgefordert, alle

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Panama-Papiere: Britische Finanzaufsicht will Daten von Banken und Recherchepool

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Die Finanzaufsicht (Financial Conduct Authority) des Londoner Finanzdistrikts “City of London” hat Banken und Finanzunternehmen aufgefordert, alle Deals offenzulegen, die sie mit der Kanzlei Mossack Fonseca im Zentrum der Panama-Papiere abgeschlossen haben. Der Termin ist eng: Bis am Freitag kommender Woche. Rund 20 Firmen haben die Post von der FCA bekommen.

Meinung

"Wir haben die ICIJ gebeten, die durchgesickerten Daten zu teilen"

Die britische Finanzbehörde will nach eigenem Bekunden allen Hinweisen auf Geldwäsche oder Steuervermeidung nachgehen, die sich aus dem Leak ergeben. Dazu bittet die Behörde sogar den Medien-Verbund ICIJ, der die Daten erhalten und ausgewertet hat, um Unterlagen. „Wir haben die ICIJ gebeten, die durchgesickerten Daten zu teilen, die sie erhalten haben. Wir werden diese Daten genau untersuchen und schnell und angemessen reagieren“, so die Generaldirektorin der britischen Finanzbehörde nach Medienberichten (“FT”).

Vor allem im Blick: Die HSBC, größte Bank Europas, gilt als als viert- oder fünftgrößter Bankkunde der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, was Briefkastenfirmen angeht. Insgesamt sollen die HSBC und verbundene Unternehmen mehr als 2.300 Offshore-Unternehmen hochgezogen haben.

su mit Reuters