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Facebook 2026: Pech für den Blumenladen um die Ecke

Mit einem groß angelegten Zehnjahresplan will Facebook seine Stellung als führende Kommunikationsplattform ausbauen. Als erstes soll der Messenger

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Facebook 2026: Pech für den Blumenladen um die Ecke

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Mit einem groß angelegten Zehnjahresplan will Facebook seine Stellung
als führende Kommunikationsplattform ausbauen. Als erstes soll der Messenger für Unternehmen geöffnet werden, damit die User darüber einkaufen und bezahlen können. Facebook zufolge sind mehr als 50 Millionen Firmen Mitglieder bei dem Netzwerk.

Mit Innovationen will Facebook seine 1,6 Milliarden Nutzer noch länger auf seiner Plattform halten. So bekommen Firmen die Möglichkeit, mit ihren Kunden über den Kurzmitteilungsdienst Messenger zu chatten. Live-Videos können künftig auch direkt von vernetzten Kameras zum Beispiel auf Drohnen übertragen werden.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg demonstrierte, wie man in einem Dialog innerhalb des Messengers Blumen bestellen oder Nachrichten von CNN abrufen kann. Dafür startet das Online-Netzwerk eine Plattform, über die Unternehmen eigene sogenannte Chatbots für den Kurzmitteilungsdienst entwickeln können. So wird Software genannt, automatisierte Programme, die sich mit Menschen unterhalten kann.

Erst kürzlich hatte sich Microsoft allerdings mit seinem Chatbot “Tay” blamiert. So plapperte die Maschine frauenfeindliche und rassistische Tweets einfach laut nach.

su mit dpa, Reuters