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africanews geht auf Sendung

Im Hauptsitz in Pointe-Noire in der Republik Kongo laufen die letzten Vorbereitungen: Ab Mittwoch wird der Schwestersender von euronews dann in

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Im Hauptsitz in Pointe-Noire in der Republik Kongo laufen die letzten Vorbereitungen: Ab Mittwoch wird der Schwestersender von euronews dann in englischer und französischer Sprache ausgestrahlt. Anfang des Jahres hatte africanews seine Internetseite sowie seine Auftritte in den sozialen Netzwerken gestartet. Rund 85 Mitarbeiter sind in Pointe-Noire in Redaktion und Technik beschäftigt.

“Weil wir alle einen unterschiedlichen Hintergrund haben, mussten wir uns erst einmal aneinander gewöhnen”, sagt die stellvertretende Chefredakteurin Narkwor Kwabla, die aus Ghana stammt. “Und man musste einen Kulturschock überwinden, wenn man aus einem englischsprachigen Land hier nach Pointe-Noire gezogen ist. Doch wir haben gelernt zusammenzuarbeiten – und jeder hier ist professionell. Wir arbeiten zum Wohle dieses Projektes – und das funktioniert perfekt”, so Kwabla.

Nachrichten aus Afrika und für Afrika, unabhängig und objektiv – das ist das Konzept des Senders. Auf dem gesamten Kontinent sind 45 Korrespondenten unterwegs. “Nachrichten aus Afrika haben bei uns Vorrang”, erläutert Reporter Wahany Sambou – er kommt aus dem Senegal. “Wenn man sich unsere Themen anguckt, sieht man fast ausschließlich afrikanische.”

africanews bietet Nachrichten, Wirtschaft, Kultur, Sport und Magazinbeiträge. “Oft wird der Alltag der Afrikaner von einer Lesart bestimmt, die von außen kommt. Doch hier haben wir die Möglichkeit, die afrikanische Perspektive zu zeigen. Genau das ist africanews für uns!”, so Jean-David Mihamlé, der aus Kamerun stammt.

Über Satellit ist africanews vorerst südlich der Sahara zu empfangen und natürlich im Internet auf africanews.com.