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West Virginia und Nebraska: Sanders und Trump gewinnen Vorwahlen

Dämpfer für Hillary Clinton: Bei den Vorwahlen in West Virginia hat ihr Rivale Bernie Sanders erneut besser abgeschnitten.

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West Virginia und Nebraska: Sanders und Trump gewinnen Vorwahlen

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Er war als Favorit in die Abstimmung gegangen und konnte sich gegen seine parteiinterne Konkurrentin durchsetzen: Bernie Sanders hat die Vorwahl der US-Demokraten im Bundesstaat West Virginia Hochrechnungen zufolge gewonnen.

Für Hillary Clinton, die fast uneinholbar vorne liegt, ist es dennoch ein Dämpfer, legt der Erfolg von Sanders ihre Schwäche bei Wählern der weißen Arbeiterklasse dar. In Umfragen hat Sanders momentan zudem eine bessere Chance Trump zuschlagen als Clinton.

Sanders erklärte nach seinem Sieg:“Unsere Botschaft an die demokratischen Delegierten, die sich in Philadephia versammeln, ist die, dass Clinton und ich uns zwar in vielen Bereichen uneinig sind, nicht aber im folgenden Punkt: Wir müssen Donald Trump besiegen.”

Bei den Republikanern konnte der Immobilienmogul sowohl die Vorwahlen in West Virginia als auch die in Nebraska für sich entscheiden. Er ist der einzig verbliebene Kandidat, spaltet aber seine Partei nach wie vor.

Über interne Spannungen äußerte sich auch der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan: “Es wird mehr als eine Woche dauern, um diese Partei herzurichten und sie zu vereinigen. Aber wir wollen uns zu Gesprächen darüber zusammensetzen.”

Er will sich in der kommenden Woche mit Trump zusammensetzen, denn viele Republikaner stellen sich öffentlich gegen Trump. Auch Ryan hatte zuvor mitgeteilt, er sei “noch nicht bereit”, Trump zu unterstützen.