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Kolumbien: Entführte Journalistin Hernández-Mora frei

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Kolumbien: Entführte Journalistin Hernández-Mora frei

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Die in Kolumbien verschleppte Journalistin Salud Hernández-Mora ist wieder frei. Die Spanierin war sechs Tage von der Guerillaorganisation ELN gefangengehalten worden. Sie erklärte im kolumbianischen Fernsehen, dass es ihr sehr gut gehe. Ihre Befreiung habe sie der katholischen Kirche zu verdanken.

Hernández-Mora bedankte sich auch bei ihren Kolleginnen und Kollegen, die vor Tagen für ihre Freilassung und die zweier kolumbianischer Journalisten demonstriert hatten. Der Verbleib von Diego D’Pablos und Carlos Melo ist weiterhin unklar. Hernández-Mora sagte, sie wisse nichts über das Schicksal der Männer. Die kolumbianischen Journalisten sind seit Montag verschwunden. Sie hatten sich auf die Suche nach ihrer Kollegin gemacht.

Die Nationale Befreiungsarmee ELN ist nach der Farc die zweitgrößte Rebellengruppe des Landes. Sie ist in Drogenschmuggel und Schutzgelderpressung verwickelt und verfügt über rund 2000 Kämpfer.

Farc-Anführer Timoleón Jiménez distanzierte sich in einem Tweet von der ELN. “Diese Praktiken müssen beendet werden”, forderte er. Die Farc hatte in der Vergangenheit selbst mehrfach Menschen entführt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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