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Irakische Armee dringt ins Zentrum von Falludscha vor, türkisches Militär tötet IS-Kämpfer in Kilis

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Irakische Armee dringt ins Zentrum von Falludscha vor, türkisches Militär tötet IS-Kämpfer in Kilis

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Die irakische Armee setzt ihre Offensive auf die Stadt Falludscha fort. Es gelang ihr, vom Stadtrand weiter ins Zentrum vorzudringen. Das berichteten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters übereinstimmend am Morgen.

Das irakische Militär wird dabei von der US-geführten Militärallianz und schiitischen Milizen unterstützt. Sie hatte am 23. Mai mit ihrer Offensive zur Rückeroberung von Falludscha begonnen.

Die irakische Stadt Falludscha, die sich rund 50 Kilometer westlich von Bagdad befindet, wird seit Januar 2014 von der IS-Miliz kontrolliert. Die Miliz hatte sechs Monate später ein Kalifat ausgerufen, das große Teile des Irak und Syriens umfasst.

Unterdessen hat das türkische Militär bei mehreren Angriffen mindestens 28 Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats nördlich der syrischen Stadt Aleppo getötet. Die Attacken seien Vergeltungsschläge für die seit Januar andauernden Raketenangriffe der Miliz auf die türkischen Grenzprovinz Kilis. Dort schlagen fast täglich Raketen aus dem vom sogenannten IS kontrollierten Gebiet im Nachbarland Syrien ein.

Die irakische Regierung hat die Bürger von Falludscha dazu aufgerufen, die Stadt durch von den irakischen Streitkräften geschaffene humanitäre Korridore zu verlassen. Tausende Zivilisten sitzen in der von der IS-Miliz kontrollierten Stadt fest, nur 800 von ihnen gelang es, die Stadt zu verlassen.

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