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Nach Randalen in Marseille: UEFA verhängt Strafe gegen Russland

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Nach Randalen in Marseille: UEFA verhängt Strafe gegen Russland

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Nach den Randalen russischer Hooligans am vergangenen Samstag in Marseille hat die UEFA den russischen Fußballverband zum EM-Ausschluss auf Bewährung verurteilt.

Zudem wurde eine Strafzahlung in Höhe von 150.000 Euro verhängt. Jetzt muss die Mannschaft hoffen, dass sich die Geschehnisse nicht wiederholen.

UEFA-Kommunikationschef Pedro Pinto erläuterte: “Die Disqualifizierung ist bis zum Turnierende zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährung kann aufgehoben werden, wenn es zu Zwischenfällen der gleichen Art kommt – wie etwa zu Fanausschreitungen im Stadion, bei einem der kommenden Spiele der russischen Mannschaft.”

Kreml: Ausschreitungen “völlig inakzeptabel”

Französischen Behörden zufolge sollen mehrere Dutzend russische Fußballfans infolge der Ausschreitungen des Landes verwiesen werden.

Der Kreml nannte die Randale “völlig inakzeptabel” und rief russische Fans zur Einhaltung der in Frankreich geltenden Gesetze auf. Russlands Fußball-Verband entschied zudem, das Urteil nicht anzufechten.

Französischen Behörden zufolge sollen mehrere Dutzend russische Fußballfans infolge der Ausschreitungen des Landes verwiesen werden.

Die Gewalt war nach dem Abpfiff des Spiels England-Russland im Vélodrome-Stadion ausgebrochen. Stürmer Artem Dzyuba sieht einen Teil der Schuld jedoch auch bei den englischen Fans:
“Es ist unmöglich, dass eine Seite in diesem Konflikt die Schuld trägt, während alle anderen Opfer sind. Beide Teams sollten versuchen, auf ihre Fans Einfluss zu nehmen. Man sollte nicht nur die russische Seite für schuldig halten.”

Am Mittwoch spielt die russische Nationalmannschaft in Lille gegen die Slowakei.

Russland ist im Jahr 2018 Austräger der Fußball-Weltmeisterschaft.

Bilder der Auseinandersetzungen twitterte die britische Tageszeitung Daily Mail.

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