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Rekordverleich: VW will rund $15 Milliarden an US-Kunden und Umweltbehörden zahlen

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Von Euronews
Rekordverleich: VW will rund $15 Milliarden an US-Kunden und Umweltbehörden zahlen

<p>Der Abgasskandal wird den deutschen Autobauer Volkswagen in den <span class="caps">USA</span> voraussichtlich mehr als 14,7 Milliarden US-Dollar (13,5 Milliarden Euro) kosten – ein US-Rekord in Fällen dieser Art. </p> <p>Auf diese Summe einigten sich VW nun mit privaten Sammelklägern und den US-Umweltbehörden. Den fast 475.000 Betroffenen soll der Konzern Rückkäufe und Reparaturen im Umfang von gut 10 Milliarden Dollar anbieten. Weitere fünf Milliarden werden für Strafen, CO2-Abgaben und Investitionen in umweltfreundliche Technologien fällig. Separat geschlossene Vergleiche mit 44 Bundesstaaten sollen noch einmal 600 Millionen US-Dollar kosten.</p> <p>“Der Vergleich ist der erste Schritt, den Volkswagen seit dem Schuldeingeständnis vom vergangenen September öffentlich gemacht hat”, so US-Branchenanalyst Patrick Min. “Die 15 Milliarden Dollar – die bei Weitem größte derartige Summe in der US-Geschichte – sind jetzt der erste konkrete Schritt im Bezug auf Reparaturen und Rückkäufe.”</p> <p>Noch ist die Sache für VW aber nicht ausgestanden. Der Vergleich betrifft nur die große Zahl der manipulierten Zwei-Liter-Dieselaggregate. Über die 80.000 ebenfalls betroffenen Drei-Liter-Wagen in den <span class="caps">USA</span> wird unabhängig verhandelt. Und natürlich laufen in vielen anderen Ländern parallele Klagen und, wie in den <span class="caps">USA</span> auch, strafrechtliche Ermittlungen. </p> <p>Für die Konsequenzen aus dem Abgasskandal hat der Konzern rund 16 Milliarden Euro an Rückstellungen gebildet. Volkswagen hatte im vergangenen September nach Vorwürfen des US-Umweltamtes <span class="caps">EPA</span> zugegeben, in großem Stil eine Software verbaut zu haben, die die Emissionswerte nur unter Testbedingungen ausreichen gering hält.</p>