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Viele Tote bei Zugunglück in Süditalien

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Viele Tote bei Zugunglück in Süditalien

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Im Süden Italiens sind beim Zusammenstoß von zwei Passagierzügen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Viele weitere wurden verletzt.

Noch Stunden nach dem Unfall wurden Fahrgäste aus dem Wrack befreit. Jeder der Züge hatte vier Waggons, von denen die ersten beiden bei dem Frotalzusammenstoß jeweils völlig zerstört wurden.

Das Unglück ereignete sich in der Region Apulien auf einer eingleisigen Strecke zwischen Corato und Andria. Die Unfallursache ist ungeklärt.

“Wir müssen vollständig klären, wer hierfür verantwortlich ist”, so Ministerpräsident Matteo Renzi. “Wir brauchen Klarheit und wir werden nicht ruhen, bis wir wissen, was passiert ist. Aber jetzt ist die Zeit für Trauer und Tränen.”

Die beiden Züge stießen auf einem abgelegenen Gleisabschnitt inmitten eines Olivenhains zusammen. Die Strecke wird vorwiegend von Pendlern benutzt. Unter den Fahrgästen waren aber auch Familien.

“Ich sah meine Mutter auf dem Boden liegen”, so eine Überlebende des Unglücks. “Mein Vater und meine Schwester haben geblutet. Die anderen Leute im Abteil haben uns geholfen. “ Auf Nachfrage bestätigt sie, dass sie im achten Monat schwanger ist.

Die örtlichen Behörden riefen zu Blutspenden auf. Viele Verletzte wurden noch am Unfallort in Zelten versorgt, weil der Abtransport aus der abgelegenen Gegend zu schwierig war.

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