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Nach Anschlag von Nizza: Präsident Hollande will Ausnahmezustand um drei Monate verlängern

Nach dem Lastwagen-Anschlag von Nizza will Frankreichs Staatspräsident François Hollande den Ausnahmezustand um drei weitere Monate verlängern.

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Nach dem Lastwagen-Anschlag von Nizza will Frankreichs Staatspräsident François Hollande den Ausnahmezustand um drei weitere Monate verlängern.

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"Wir werden weiter gegen all jene vorgehen, die uns auf unserem eigenen Boden angreifen."

Die Attacke in Nizza habe einen “terroristischen Charakter” gehabt, erklärte Hollande am frühen Freitagmorgen. “Frankreich wurde an seinem Nationalfeiertag getroffen: Der 14. Juli ist ein Symbol der Freiheit. Diese Fanatiker lehnen die Menschenrechte ab.” Darum sei Frankreich unvermeidlich ein Angriffsziel. Nichts werde dazu führen, dass man im Kampf gegen den Terrorismus nachgebe, so Hollande. “Wir werden vielmehr unser Vorgehen in Syrien und im Irak ausweiten. Und wir werden weiter gegen all jene vorgehen, die uns auf unserem eigenen Boden angreifen.”

Der Ausnahmezustand in Frankreich gilt seit den islamistischen Anschlägen vom 13. November. Attentäter hatten bei Attacken auf das Fußballstadion Stade de France, den Pariser Musikclub Bataclan und eine Reihe von Bars und Restaurants 130 Menschen getötet. Zum schwersten Anschlag in der Geschichte Frankreichs bekannte sich die Terrorormiliz “Islamischer Staat” (IS). Zum Anschlag von Nizza bekannte sich zunächst niemand. IS-Unterstützer hatten den Anschlag auf sozialen Medien jedoch gefeiert.

Man sei in einem Krieg mit Terroristen, sagte Innenminister Cazeneuve. Die Polizei habe “in einer sehr gefährlichen Situation einen Terroristen ausschalten können”, so Cazeneuve unweit des Tatorts in Nizza.

Über die Verlängerung des Ausnahmezustands soll Hollande zufolge kommende Woche das Parlament entscheiden.