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Bluttat in München: Täter "beschäftigte sich intensiv mit Thema Amok"

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Bluttat in München: Täter "beschäftigte sich intensiv mit Thema Amok"

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Das Attentat von München hat offenbar keinen islamistischen Hintergrund. Die Polizei geht davon aus, dass es sich “um einen klassischen Amoktäter ohne jegliche politische Motivation handelt”.

Nach Angaben der Ermittler soll der Täter wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein. Nach der Tat beging er Suizid. In seiner Wohnung wurden Unterlagen in Verbindung mit dem Thema “Amoklauf” sichergestellt.

Polizeipräsident Hubertus Andrä erklärte: “Es gibt aufgrund der Untersuchung keinerlei Anhaltpunkte für einen Bezug zum IS. Vielmehr wurden Unterlagen gefunden aus dem Bereich Amok. Mit dem Thema hat sich der Täter offenbar intensiv beschäftigt”.

Andrä betonte, es gebe keinen Zusammenhang zwischen der Tat und der Flüchtlingsthematik. Allerdings gibt er später bekannt, dass ein Bezug zum Attentat von Anders Brevik in Norwegen – das sich gestern zum fünften Mal jährte – “auf der Hand liege”.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner, der in München geboren und aufgewachsen war. Die Polizei hatte noch in der Nacht die Wohnung der Eltern durchsucht.

Bei dem Angriff am Freitagabend am Olympia-Einkaufszentrum hatte der Täter offenbar ziellos mit einer 9mm-Waffe der Marke Glock um sich geschossen. Neun Personen wurden getötet, die meisten von ihnen Jugendliche. Mehr als 25 Personen werden mit Verletzungen in Krankenhäusern behandelt.

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