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"Rien ne va plus": Britische Urlauber stecken in französischen Grenzkontrollen fest

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"Rien ne va plus": Britische Urlauber stecken in französischen Grenzkontrollen fest

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Wer in diesen Tagen von Großbritannien Richtung Süden reisen will, muss viel Geduld haben: Als Konsequenz der verschärften Grenzkontrollen bei der Einreise nach Frankreich haben sich Kilometer lange Staus gebildet.

Die Wartezeit, um auf einer der Fähren in Dover zu gelangen, betrug zwischenzeitlich bis zu 15 Stunden. Mehrere Hundert Menschen mussten die Nacht in ihren Autos verbringen. Der gelungene Start in den Urlaub sieht anders aus…

“Ich hab das Gefühl für Zeit und Raum ganz verloren”, meint ein junger Mann.

Eine Mutter klagt: “Mit drei Kindern muss man sich was einfallen lassen, um sie zu beschäftigen. Die Kleinen müssen auch mal aufs Klo, aber es gibt weit und breit keines.”

Eine ältere Dame sieht den Fehler bei den britischen Behörden: “Egal, was sie machen – die Engländer haben nie einen Plan. Vom Brexit will ich gar nicht erst anfangen”.

Andere ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Urlaub ist schließlich Urlaub.

Die Hafenverwaltung in Dover beklagte eine “gravierende Unterbesetzung” des französischen Grenzpersonals als Grund für den Rückstau.

Besonders lange dauert es offenbar für Reisebusse: Am Sonntag war britischen Medien zufolge nur ein einziger französischer Beamter für die Passkontrolle aller Reisenden verantwortlich.

Nach Angaben des Innenministerium in London sollen britische Beamte ihren Kollegen nun unter die Arme greifen. Die Polizei aus Kent werde zudem das Verkehrsmanagement übernehmen.

Allerdings rechnen die Behörden damit, dass sich das Chaos frühestens am Montagmorgen beruhigt.

Einige Hinweise der britischen Polizei gab es auf Twitter. Unter anderem werden nun Trinkwasser verteilt.

Einige britische Medien sowie Twitter-Nutzer fühlen sich von Frankreich für die Brexit-Entscheidung bestraft.

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