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Mostra di Venezia: Das sind die Filme im Wettbewerb

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Mostra di Venezia: Das sind die Filme im Wettbewerb

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Am 31. August starten die 73. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Vorfreude ist die schönste Freude, hier ein erster Ausblick. Als Eröffnungsfilm läuft Damien Chazelles Musical-Drama “La La Land” mit Emma Stone und Ryan Gosling. 20 Beiträge sind im Wettbewerb um den Goldenen Löwen.

Alberto Barbera, der künstlerische Leiter des ältesten Filmfestivals der Welt, fast die diesjährige Auswahl folgendermaßen zusammen: “Die großen Themen, philosophischen und existenziellen Fragen, die in Filmen mehr oder weniger direkt immer wiederkehren, werden diesmal mit einer gewissen Distanz von der brutalen Wirklichkeit und dem tagtäglichen Geschehen behandelt. Das bedeutet jedoch keine Flucht vor der modernen Welt, sondern ist eher der Versuch, auf eine andere Weise über die aktuelle Welt nachzudenken.”

Der deutsche Kultregisseur Wim Wenders geht mit seinem jüngsten Streifen “Les beaux jours
d’Aranjuez” (Die schönen Tage von Aranjuez) ins Rennen. Auch das Drama “The Light Between
Oceans” von Derek Cianfrance mit dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender und der Schwedin Alicia Vikander ist nominiert.

Chancen auf den Goldenen Löwen haben auch die deutsch-russische Co-Produktion “Rai” (Paradise) von Andrei Kontchalowski, sowie der Thriller “Brimstone” von Martin Koolhoven, an dem insgesamt sechs Länder beteiligt waren. Auch die deutsch-amerikanische Dokumentation “Voyage of Time” mit Cate Blanchett von Terrence Malick und der deutsch-französische Film “Frantz” von François Ozon sind dabei.

Außer Konkurrenz gezeigt werden die ersten beiden Folgen der Miniserie “The young Pope “ von Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino mit Jude Law als Zigaretten rauchender amerikanischer Papst Pius XIII und Diane Keaton als Nonne.

Außerdem auf dem Lido zwei kürzlich verstorbene Regielegenden geehrt, sagt Barbera. “Abbas Kiarostami, der uns lehrte, Film und Kamera auf eine neue Weise zu betrachten. Sein Schaffen hat unsere Beziehung zu dieser Kunstform nachhaltig verändert. Und Michael Cimino, er war dabei, das amerikanische Kino zu verändern, wenn er sich nur ungehindert hätte ausdrucken können.”

Das Festival endet am 10. September mit Antoine Fuquas “The Magnificent Seven” (Die glorreichen Sieben), einer Neuauflage des gleichnamigen Filmklassikers von 1960, diesmal mit Denzel Washington und Ethan Hawke.

Ehrenpreise wird es für den französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo und den polnischen Regisseur Jerzy Skolimowski geben. Jury-Präsident ist der britische Filmemacher Sam Mendes.

Die 20 Filme im Wettbewerb um den Goldenen Löwen von Venedig im Überblick:

- «The Bad Batch» von Ana Lily Amirpour (USA) – «Une vie» von Stéphane Brizé (Frankreich, Belgien) – «La La Land» von Damien Chazelle (USA) – «The Light Between Oceans» von Derek Cianfrance (USA, Australien,Neuseeland) – «El ciudadano ilustre» von Mariano Cohn und Gastón Duprat (Argentinien, Spanien) – «Spira mirabilis» von Massimo D’Anolfi und Martina Parenti (Italien, Schweiz) – «Ang Babaeng Humayo» (The Woman Who Left) von Lav Diaz (Philippinen) – «La región salvaje» von Amat Escalante (Mexiko) – «Nocturnal Animals» von Tom Ford (USA) – «Piuma» von Roan Johnson (Italien) – «Rai» (Paradise) von Andrei Kontchalowski (Russland, Deutschland) – «Brimstone» von Martin Koolhoven (Niederlande, Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Schweden) – «Na mlijecnom putu» (On the Milky Road) von Emir Kusturica (Serbien, Großbritannien, USA) – «Jackie» von Pablo Larraín (USA, Chile) – «Voyage of Time» von Terrence Malick (USA, Deutschland) – «El Cristo ciego» von Christopher Murray (Chile, Frankreich) – «Frantz» von François Ozon (Frankreich, Deutschland) – «Questi giorni» von Giuseppe Piccioni (Italien) – «Arrival» von Denis Villeneuve (USA) – «Les beaux jours d’Aranjuez» (Die schönen Tage von Aranjuez) von Wim Wenders (Frankreich, Deutschland)

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