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Türkei: Erdogan wirft westlichen Kritikern Sympathien für Putschisten vor

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Türkei: Erdogan wirft westlichen Kritikern Sympathien für Putschisten vor

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat westliche Kritik an den Verhaftungen und Massenentlassungen nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei zurückgewiesen.

Einzelne Angehörige des US-Militärs hatten zuletzt auch gewarnt, die umfangreiche Säuberungsaktionen in der türkischen Armee behinderten inzwischen auch die Zusammenarbeit im Kampf gegen die IS-Miliz.

Erdogan wies das scharf zurück und warf den Kritikern vor, mit den Putschisten zu sympathisieren: “Statt diesem Staat, der einen Coup D’Etat in meinem Land verhindert hat, im Namen der Demokratie zu danken, stellen Sie sich neben die Hintermänner. Noch dazu befindet sich der Strippenzieher in ihrem Land.”

Erdogan wirft seinem in den USA lebenden ehemaligen Weggefährten Fethullah Gülen vor, hinter dem versuchten Coup zu stecken. Ankara fordert seither von Washington die Auslieferung Gülens und droht mit diplomatischen und gar sicherheistpolitischen Konsequenzen. Gülen weist die Anschuldigungen zurück.

Rund 60.000 Türken wurden seit dem Putschversuch entweder verhaftet oder entlassen, unter anderem wegen des Verdachts, Gülen-Anhänger zu sein. Darunter sind auch 1700 Offiziere des türkischen Militärs.

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