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'West Side Story': Eine Achterbahn der Gefühle

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'West Side Story': Eine Achterbahn der Gefühle

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Was sind die Unterschiede zwischen Oper und Musical? Wir haben den Regisseur Philip Wm. McKinley gefragt. Er erklärte: “In einer Oper singt man den Text. Bei einem Musical sprechen die Schauspieler den Dialog und wenn die Gefühle zu stark werden, wenn sie nicht mehr länger sprechen können, fangen sie an zu singen. Und wenn die Gefühle sie komplett überwältigen und sie nicht mehr singen können, dann tanzen sie. Und wenn das Gefühl mit Hilfe des Tanzes ausgelebt wurde, beginnt ein anderes Lied. Die Achterbahn wiederholt sich, erst wird gesprochen, dann gesungen und am Ende getanzt.”

McKeanly erzählte uns auch, wie es überhaupt zu dem “West Side Story” Projekt gekommen ist: “Für das Salzburger Festival zu arbeiten, das erste Musical zu machen, das hat mir Angst gemacht. Aber ich werde Ihnen erzählen, was passiert ist. Es ist eine wundervolle Geschichte. Ich habe Cecilia getroffen. Ich kam zu einer Eröffnung, ich habe Cecilia gesehen und wir haben gemeinsam zu Mittag gegessen. Wir haben uns über ein anderes Projekt unterhalten, es ging um ein Konzert-Projekt und während wir uns unterhielten habe ich sie gefragt: ‘Was würdest Du gerne machen? Welches Stück?’ Sie sagte mir, dass sie liebend gerne die West Side Story machen würde, aber, dass sie noch nie einen Regisseur dafür gefunden hätte. Ich habe ihr gesagt: ‘Du hast ihn soeben gefunden.’ So war das.”

Die Zusammenarbeit mit Gustavo Dudamel und seinem Orchester hat er sehr genossen: “Maestro Dudamel und sein Konzert zu haben ist ein sehr kostbares Geschenk, das man nur sehr, sehr selten in der Welt der Musicals bekommt. Nicht nur hat man 45 Musiker, hinzukommt, dass diese Musiker etwas ganz Besonderes sind. Ich glaube das liegt an ihrem Werdegang. Sie kommen von den Jugendorchestern und sie spielen diese Musik mit ihrer ganzen Seele.”

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