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Messerangriff in Vorarlberg: Täter fühlte sich von Mobiltelefonen bedroht

Ein 60-jähriger Deutscher hat in Vorarlberg in Österreich zwei Mitreisende in einem Zug mit Messerstichen verletzt.

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Messerangriff in Vorarlberg: Täter fühlte sich von Mobiltelefonen bedroht

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Ein 60-jähriger Deutscher hat in Vorarlberg in Österreich zwei Mitreisende in einem Zug mit Messerstichen verletzt. Nach Angaben der Landespolizeidirektion trug der Mann Dokumente bei sich, die auf eine psychische Erkrankung hindeuten. Er habe sich von den Mobiltelefonen anderer Fahrgäste bedroht gefühlt, woraufhin er sie angriff, heißt es in der Presseaussendung der Polizei.

Ein 19-Jähriger wurde an Bauch und Rücken verletzt, einem 17-Jährigen fügte der Mann Verletzungen am Hals zu. Die Tat ereignete sich um 6:35 Uhr im Regionalzug zwischen Bludenz und Feldkirch kurz vor dem Einfahrt in den Bahnhof Sulz-Röthis. Der Deutsche leistete bei der Festnahme Widerstand, die Polizisten setzten Pfefferspray ein. Ein Mann, der den Polizisten bei der Festnahme behilflich war, zog sich leichte Verletzungen an der Hand zu.