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Syrien-Konflikt: Verwirrung um russisch-amerikanische Zusammenarbeit

In Syrien haben in den vergangenen Tagen regierungstreue Truppen weiter gegen Aufständische gekämpft, unterstützt werden sie dabei von russischen Kampffliegern.

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Syrien-Konflikt: Verwirrung um russisch-amerikanische Zusammenarbeit

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In Syrien haben in den vergangenen Tagen regierungstreue Truppen weiter gegen Aufständische gekämpft, unterstützt werden sie dabei von russischen Kampffliegern. Besonders heftig sind die Auseinandersetzungen in der geteilten Stadt Aleppo. Dort kann die syrische Regierung offenbar einen Erfolg verbuchen: Die Rebellen teilten mit, ein Vorstoß gegen die Regierungstruppen sei gescheitert.

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"Ein Plan, der uns erlaubt, gemeinsam zu kämpfen"

Sergey Shoigu Verteidigungsminister, Russland

Mitten in dieser Situation sorgt der russische Verteidigungsminister Sergey Shoigu für Verwunderung. Er spricht von einem Plan, nach dem die USA und Russland Seite an Seite kämpfen sollen. Wie genau das funktionieren soll bei derart unterschiedlichen Positionen, sagt Shoigu nicht.

USA fordern Waffenstillstand

Die US-Regierung bemühte sich denn auch gar nicht, auf das Gesagte einzugehen: Aus dem Außenministerium hieß es nur: Kein Kommentar, man stehe aber mit den russischen Kollegen in Verbindung.

Die USA dringen statt gemeinsamem Kampf eher auf einen gemeinsamen Waffenstillstand. Tatsächlich gab es darüber Verhandlungen mit Russland in Genf, das bestätigte der UN-Sondergesandte für Syrien Staffan da Mistura am Donnerstag. Die humanitäre Lage in der Millionenstadt Aleppo ist katastrophal. Noch 700.000 Menschen sollen sich derzeit dort aufhalten. Der deutsche Außenminister Steinmeier hatte jüngst sogar eine Luftbrücke zur Versorgung der Verbliebenen angedacht.

Ein Waffenstillstand mit dem sogenannten Islamischen Staat kommt für die USA aber weiterhin nicht in Frage: Nach dem Sieg der Rebellen über die IS-Hochburg Manbidsch rief Verteidigungsminister Ashton Carter die quasi-Hauptstadt des IS, al-Rakka, als nächstes Ziel aus.