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Umstrittener Patriarch: Früherer FIFA-Boss Havelange gestorben

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Umstrittener Patriarch: Früherer FIFA-Boss Havelange gestorben

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Der langjährige FIFA-Präsident João Havelange ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Havelange führte den Fußball-Weltverband von 1974 bis 1998.

Unter seiner Regie wuchs die FIFA zum Weltkonzern. Der Brasilianer mit belgischen Wurzeln war einer der bedeutendsten Sportfunktionäre der Geschichte, aber auch einer der umstrittensten.

Das Leichtathletikstadion der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro trägt seinen Namen, was aber wegen der Korruptionsvorwürfe während seiner FIFA-Präsidentschaft umstritten ist. Seinen Titel als FIFA-Ehrenpräsident gab er 2013 ab.

Lukrative Fernseh- und Marketingverträge ließen die Kassen der FIFA klingeln. Aber er war als autoritärer Patriarch umstritten und protegierte auch diktatorische Regimes. 1978 fand die WM in Argentinien statt, wo eine Militärjunta herrschte.

Havelange war von 1963 bis 2011 auch fast 50 Jahre Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Zweimal nahm er selbst an Olympia teil, als Schwimmer 1936 in Berlin und als Wasserballer 1952 in Helsinki.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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