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Erdbeben zerstört mehr als 200 Tempel in Myanmar

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Erdbeben zerstört mehr als 200 Tempel in Myanmar

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Bei einem Erdbeben in Myanmar sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Rund 230 buddhistische Bauwerke wurden beschädigt. Am stärksten betroffen ist die Stadt Bagan, wo allein 185 Pagoden zerstört wurden. Das teilte das Kultusministerium mit. Myanmars Präsident Htin Kyaw reiste am Donnerstag nach Bagan, um sich einen Überblick über die Ausmaße der Schäden zu verschaffen.

Bagan ist ein beliebtes Reiseziel Myanmars. Die Stadt zählt mehr als 2000 Tempel und historische Gebäude.

Nach Angaben des Geoforschungszentrums Potsdam hatte das Erdbeben am Mittwochnachmittag eine Stärke von 6,8 auf der Richterskala und eine Tiefe von 91 Kilometern.

Vor allem das zentrale Myanmar ist betroffen, das Epizentrum des Bebens lag etwa 25 Kilometer westlich der Stadt Chauk. Das Erdbeben erreichte auch die etwa 1000 Kilometer entfernte thailändische Hauptstadt Bangkok, wo Augenzeugen von schwankenden Türmen berichteten.

Auch im Süden Indiens und in Bangladesch spürte man die Auswirkungen. In Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, wurden 20 Menschen verletzt, als Arbeiter panisch aus einem Gebäude flüchteten.

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