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Italien: Staatsbegräbnis für Erdbebenopfer, kaum Hoffnung auf weitere Überlebende

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Italien: Staatsbegräbnis für Erdbebenopfer, kaum Hoffnung auf weitere Überlebende

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Italien nimmt mit einem Staatsbegräbnis am Samstagmittag Abschied von den Opfern des “schweren Erdbebens” im Zentrum des Landes.

In Ascoli Piceno waren am Freitag die Särge von Opfern aus der Region Marken aufgebart. Darunter auch ein nur 18 Monate altes Kind. Bei der Trauerfeier in der Kathedrale der Stadt werden auch Staatspräsident Sergio Mattarella und Regierungschef Mattea Renzi erwartet.

Gut drei Tage nach dem Beben weichen bei Angehörigen von Vermissten die Hoffnungen. Die statistischen Chancen, noch lebende Opfer zu bergen, sind rapide gesunken. In einigen der betroffenen Gemeinden wurden die Suchaktionen inzwischen abgebrochen.

Fast 280 Tote wurden bisher geborgen, die Zahl dürfte weiter steigen. Wie viele Menschen genau vermisst werden, ist nicht klar. In der am schwersten betroffenen Gemeinde Amatrice soll am kommenden Dienstag eine weitere Trauerfeier stattfinden.

Jenen, die Angehörige und Bekannte verloren haben, bleibt nur die Trauer: “Wir haben noch Fotos, die wir am Vorabend beim Essen auf dem Platz gemacht haben”, erzählt eine Einwohnerin von Arquata Del Tronto unter Tränen. “Einer von denen die dabei waren, ist jetzt tot, Stefano, ein toller Junge. Sie waren aus Rom, hatten aber auch hier ein Haus. Es war ein Abendessen mit Freunden. Wir haben ihnen für ihre Gastfreundschaft gedankt, fürs Zusammensein, und dann dieses furchtbare Schicksal.”

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