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Moldawien: Kein Grund zum Feiern

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Moldawien: Kein Grund zum Feiern

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Bei einer Militärparade zum 25. Unabhängigkeitstag der Ex-Sowjetrepublik Moldawien ist es in der Hauptstadt Chisinau zu gewaltsamen Protesten gekommen. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Sicherheitskräfte mussten Anhänger der Opposition abdrängen.

“Wir begehen den Tag auf diese Weise, weil wir uns nicht frei fühlen,” erklärt ein junger Demonstrant. “Die Menschen hier sind arm, sie verlassen das Land. Und diejenigen, die uns gerade erst eine Milliarde Dollar gestohlen haben, halten Militärparaden ab, verschwenden in der Krise ein Riesenbudget darauf, unser Geld.”

Sie protestierten gegen den Einfluss eines reichen Unternehmers auf die Politik in dem armen Land. Es geht um einen handfesten Bankenskandal, bei dem umgerechnet eine Milliarde US-Dollar verschwand. In einem der ärmsten Länder Europas ist das ein beträchtlicher Teil des Bruttoinlandproduktes. Korruption und Armut haben das Land zu einem Auswanderungsland gemacht. Die Bevölkerungszahl schrumpft beständig.

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