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Usbekischer Präsident Karimow erleidet Hirnblutung

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Usbekischer Präsident Karimow erleidet Hirnblutung

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Bei der schweren Erkrankung des usbekischen Präsidenten Islam Karimow handelt es sich um eine Hirnblutung. Der 78-jährige Langzeitpräsident der ehemaligen Sowjetrepublik hatte die Hirnblutung nach Angaben seiner jüngsten Tochter am vergangenen Samstag erlitten.

Tochter Lola Tilljajewa erklärte, ihr Vater liege in stabilem Zustand auf der Intensivstation. Es sei zu früh, Vorhersagen zu seiner zukünftigen Gesundheit zu machen. Sie bat, von Spekulationen über den Gesundheitszustand ihres Vaters abzusehen. Die Privatsphäre der Familie solle respektiert werden.

Weil usbekische Behörden am Sonntag erstmals öffentlich über den Gesundheitszustand des Staatschefs berichteten, gingen Beobachter in der Hauptstadt Taschkent davon aus, dass Karimow schwer krank oder gar im Sterben sei.

Russische Medien brachten als mögliche Nachfolger Ministerpräsident Shavkat Mirziyoyev und dessen Stellvertreter Rustam Azimov ins Gespräch. Laut usbekischer Verfassung führt beim Tod des Präsidenten der Parlamentsvorsitzende das Land. Dabei handelt es sich um Justizministerin Nigmatilla Yuldashev.

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