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Studie: Junge Europäer reagieren skeptisch auf religiöse Symbole in der Öffentlichkeit

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Studie: Junge Europäer reagieren skeptisch auf religiöse Symbole in der Öffentlichkeit

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Junge Menschen (18 bis 35 Jahre) in Europa stehen öffentlichen Glaubensbekenntnissen skeptischer gegenüber als ihre Altergenossen in vielen anderen Teilen der Welt. Das hat eine Erhebung des World Economic Forum ergeben.

Was umfasst die Untersuchung?

The Global Shapers Annual Survey 2016 ist vom World Economic Forum initiiert worden und soll Antworten auf zwei Fragen geben: – Wie sehen junge Menschen die Welt? – Und was wollen sie tun?

Religiöse Bekenntnisse

Die Ausübung der Religionsfreiheit auch in der Öffentlichkeit ist zuletzt durch das umstrittene Burkini-Verbot in Frankreich in die Schlagzeilen geraten. In der Grafik wird dargestellt, wie in welchen Regionen der Welt über die Religionsfreiheit gedacht wird.

- In Amerika und südlichen Ländern Afrikas sind die Nationen angesiedelt, in denen junge Menschen eine Kontrolle des öffentlichen Tragens religiöser Symbole am stärksten ablehnen.

- In Eurasien und Europa befürworten junge Menschen diese Restriktionen.

- In Europa (inklusive Türkei und Russland) erklärten sich weniger als 40 Prozent der Befragten einverstanden oder stark einverstanden mit Einschränkungen des öffentlichen Tragens religiöser Symbole. 24,6 Prozent haben eine neutrale Einstellung. 36,6 Prozent lehnen sie ab. Von Land zu Land gibt es dabei Unterschiede. In Großbritannien erklärten sich nur 21 Prozent einverstanden oder stark einverstanden, in Frankreich 40 Prozent, 45 Prozent in Kroatien und 50 Prozent in der Ukraine.

In die Studie flossen 26615 Befragungen aus 181 Nationen ein. 20079 gültige Befragungen wurden ausgewertet.

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