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Im Exil vereint: Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra

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Im Exil vereint: Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra

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Rasha Rizk gilt als eine der bekanntesten syrischen Opernsängerinnen. Aber in ihrer Heimat singt sie schon eine Weile nicht mehr. Wie viele ihrer Landsleute ist sie aus Syrien nach Europa geflohen. Dieses Schicksal teilt sie mit den Mitgliedern des Syrian Expat Philharmonic Orchestra, einem Sinfonieorchester bestehend aus syrischen Exilmusikern.

Rasha Rizk: “Es wäre wunderbar, wenn wir als Gäste hier wären, als Besucher, die ihr Land vertreten und in Frieden leben. Aber leider sind die meisten von uns als Flüchtlinge hier, wegen des Krieges. Das ist die negative Seite. Die positive Seite ist, dass wir zusammen unsere Musik spielen und die gute Seite Syriens darstellen, Syriens Kultur.”

Wo immer das Orchester auftritt, wie vor kurzem im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt, spielt es vor ausverkauften Reihen. Auf dem Programm stehen europäische, arabische und vor allem syrische Komponisten.

Mohamad Fityan ist Solo-Flötist. Er sagt: “Meine Verantwortung als Musiker ist, die Kultur und Musik Syriens zu repräsentieren. Was können wir in Europa tun? Wir können in Frieden zusammenleben. Und das geht am besten mit Musik.”

Für jedes Konzert kommen die Musiker aus allen Ecken Europas zusammen. Viele leben in Deutschland, Sopranistin Rasha Rizk in Paris und Dirigent Ghassan Alaboud kam für das Berliner Konzert aus Kanada angereist.

Ghassan Alaboud: “Uns vereint vor allem die Nostalgie. Wir erinnern uns an alte Geschichte, das, was wir getan haben und das, was wir nicht hätten tun sollen. Das ist auch sehr emotional.”

Das Orchester wurde im September 2015 gegründet. Die meisten Mitglieder spielten bereits an der Musikhochschule in Damaskus zusammen.

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