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Was war los in Bautzen? Fragen zur Straßenschlacht zwischen Flüchtlingsgegnern und Asylbewerbern

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Was war los in Bautzen? Fragen zur Straßenschlacht zwischen Flüchtlingsgegnern und Asylbewerbern

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In Bautzen hat es am Mittwochabend eine Straßenschlacht zwischen rund 80 Flüchtlingsgegnern aus dem rechten Spektrum und etwa 20 Asylbewerbern gegeben. Der Polizei gelang es offenbar nicht, die Auseinandersetzung zu stoppen, Die Sicherheitskräfte wurden selbst mit Flaschen beworfen.
Die Nachrichtenagentur dpa beschreibt den Vorfall so:

“Ein Großaufgebot von rund 100 Polizisten trennte am Mittwochabend die Gruppen. Die Sicherheitskräfte forderten sie auf, den Platz zu verlassen. Aus den Reihen der Asylsuchenenden seien die Beamten unter anderem mit Flaschen und Holzlatten beworfen worden, hieß es. Es kam zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken.
Daraufhin gingen die Asylbewerber über eine Brücke in Richtung ihres Heimes. Die Rechtsextremen teilten sich in Gruppen auf und verfolgten
die Flüchtlinge.”

In den sozialen Medien wird die Straßenschlacht von Bautzen kontrovers diskutiert. Es gibt auch ein Video aus der Nacht.

Der Bürgermeister warnt die Bürger von Bautzen.

Es gibt durchaus widersprüchliche Erklärungen dazu, wer wen zuerst angegriffen haben soll.

Pegida-Frontmann Lutz Bachmann twittert seine Sicht der Dinge.

Neben den Gegnern der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel, die auf Twitter auch die Presse kritisieren, sind viele ganz einfach geschockt.

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