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Drei Attentäter nach Anschlägen auf Israelis erschossen

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Drei Attentäter nach Anschlägen auf Israelis erschossen

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Bei mehreren Anschlägen auf Israelis sind am Freitag drei palästinensische Angreifer getötet worden.

Im Westjordanland haben zwei Palästinenser versucht eine Bushaltestelle an der Einfahrt zu der israelischen Siedlung Kiriat Arba mit ihrem Fahrzeug zu rammen. Dabei wurden drei Israelis verletzt.
Sicherheitskräfte haben das Feuer auf die Insassen des Autos eröffnet und einen der Angreifer erschossen. Die zweite Person im Wagen- eine 18-jährige Frau- wurde schwer verletzt.

An einem Checkpoint im Westjordanland bei Hebron wurde ein zweiter Palästinenser getötet, nachdem er einen Soldaten mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt hatte.

Ein dritter Angriff ereignete sich am Damaskus-Tor, einem der schwerbewachten Hauptzugänge zur Altstadt in Jerusalem. Ein 28-jähriger Mann mit jordanischem Pass griff nach Polizeiangaben einen Wachmann mit einem Messer an. Sicherheitskräfte vor Ort hätten ihn daraufhin erschossen. Der Angreifer habe drei Messer bei sich gehabt.

Seit einem Jahr kommt es in Israel und den Palästinensergebieten immer wieder zu solchen Vorfällen. Weit über 200 Palästinenser sind
dabei bisher getötet worden, die meisten davon bei ihren eigenen Attacken. 35 Israelis wurden in dem Zeitraum getötet. Als ein Auslöser der Gewaltwelle galt ein Streit um Besuchs- und Gebetsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem, der Muslimen und Juden heilig ist. Auch die Frustration der Palästinenser über die fortwährende israelische Besatzung befeuert die Gewalt.

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